Mag. Dr. Ulrike Borovnyak
Pädagogin, Psychologin, dipl. Fastentrainerin, Buchautorin, Geschäftsführung GGF Gesellschaft für Gesundheitsförderung

Unsere Ernährung trägt maßgeblich dazu bei, ob wir uns gut und ausgeglichen fühlen. 

Die körperliche Gestaltung bzw. Auswirkung von Unwohlsein stellen Krankheiten dar. Doch um mich unwohl zu fühlen, muss ich nicht schwer krank sein – es genügen die ersten Anzeichen für kleine Unpässlichkeiten: Stuhlverstopfung, Blähungen, Reizdarm, Kopfschmerzen, Migräne. Die Zusammensetzung der Lebensmittel oder ein zu saurer Ernährungsstil schlägt im gleichen Maße auf den Magen, genauso wie Stress und Hektik im Alltag.

So können alle genannten Unpässlichkeiten durch einen Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts reguliert werden. Es kommt jedoch nicht nur darauf an was wir essen, sondern auch: wie, wann und mit wem. Um unseren Verdauungsorganen die nötige Ruhe zur Verarbeitung zu geben, ist auch Ruhe im Außen erforderlich. Im Idealfall essen wir darüber hinaus, immer zur gleichen Tageszeit.

 

Auf den Rhythmus kommt es an!

Als Individuen folgen wir unserem eigenen Rhythmus. Er wechselt sicher im Laufe eine Jahres, denn gemäß der Jahreszeiten fühlen wir uns vitaler oder eben müder. Wenn wir typgerecht leben, folgen wir unseren ureigensten Bedürfnissen, hören auf die innere Stimme und auf unsere Intuition. Wir spüren und folgen unserem Hungergefühl, wenn es sich meldet. In der Hektik unseres modernen Lebens gerät jedoch gerade dieser intuitive Lebensrhythmus in Vergessenheit. Daher ist es wichtig, von Zeit zu Zeit eine essentielle Auszeit zu planen und auch diese – oder gerade diese – gemäß dem individuellen Naturell zu gestalten. Die typgerechte Auszeit mit intensiverem oder sanfterem Bewegungsprogramm, sowie den notwendigen Impulsen, bietet einen Reset für den darauffolgenden Lebensalltag. Wir erhöhen jedoch auch  unser Genussempfinden, wenn wir uns ab und zu in Askese üben. 

 

„Keine Sorge, es ist nicht gleich der völlige Verzicht auf Sonntagsschnitzel, Kaffee oder Rotwein gemeint!“

 

Fasten

Die intensivste Möglichkeit, in sehr kurzer Zeit zu tiefer Entspannung und nachhaltigem Wohlbefinden zu kommen, bietet unter anderem Fasten.

 

„ Hör auf dein Inneres!“

 

In letzter Konsequenz bedeutet Wohlbefinden, das eigene Leben in die Hand zu nehmen, sich einzubringen, zu engagieren, mitzuwirken und zu gestalten. Es geht um die Qualität jedes Tages im eigenen Leben.