Die Vielzahl an Inhaltsstoffen in Produkten in Folge industrieller Fertigung führt zur Häufung der Fälle. Aus diesem Grund nimmt sich auch die EU dieses Themas an. Derzeit wird an einer neuen EU-Lebensmittelinformationsverordnung gearbeitet, die Ende 2014 die bisher in Österreich geltende Lebensmittelkennzeichnungsverordnung ersetzen wird. Damit müssen auf Lebensmitteln alle Zutaten und Verarbeitungshilfsstoffe, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen, angegeben werden. 

Ob es sich dabei jedoch um eine Allergie oder eine Nahrungsmittelintoleranz handelt, kann erst eine Untersuchung feststellen. Lediglich 2,4% der Erwachsenen leiden an einer echten Lebensmittelallergie, die Zahl der Unverträglichkeiten liegt schätzungsweise zehnmal so hoch.

Die häufigsten Symptome auf eine Nahrungsmittelallergie sind auf der Haut, in den Atemwegen, im Mund- und Rachenraum, sowie im Magen-Darm-Trakt. 

Bei Unverträglichkeiten sind vorwiegend Beschwerden des Verdauungstraktes typisch.

Wenn Sie glauben, an einer Lebensmittelunverträglichkeit zu leiden, kontaktieren Sie jedenfalls einen Facharzt (Allergologen).